Rezension: „Taschenlehrbuch Orthopädie und Unfallchirurgie“, 3. Auflage

Taschenlehrbuch Orthopädie und Unfallchirurgie, 3. AuflageDie 3. Auflage des „Taschenlehrbuchs Orthopädie und Unfallchirurgie“ ist seit Mitte April auf dem Markt und führt auf 472 Seiten durch die wichtigsten Krankheitsbilder dieses chirurgischen Fachs.

Zielgruppe:

Praktisch ist das Buch natürlich vor allem für alle Studenten, die sich besonders für Orthopädie und Unfallchirurgie interessieren. Beispielsweise lässt sich eine Famulatur in dem Fach gut mit dem Taschenlehrbuch vor- oder nachbereiten und auch im entsprechenden Wahltertial macht das Buch Sinn. Außerdem kann man damit gut für die OSCE-Prüfung in Orthopädie lernen.

Aufbau / Didaktik:

Das Lehrbuch ist in 9 große Kapitel eingeteilt, die sich nach der Anatomie aufteilen. So beginnt das 1. Kapitel mit der Hüfte, dem Becken und dem Oberschenkel und widmet sich danach den anderen Gliedmaßen und der Wirbelsäule. Im 8. Kapitel geht es um Tumorerkrankungen des Bewegungsapparates, wie zum Beispiel dem Osteochondrom oder dem Osteosarkom. Abschließend werden noch Systemerkrankungen und Syndrome mit orthopädischen Merkmalen behandelt. Alle Abschnitte sind so aufgebaut, dass zuerst die häufigsten Krankheitsbilder dargestellt werden, wodurch man schneller als in vielen anderen Lehrbüchern ein Gefühl dafür bekommt, wie oft einem diese Pathologie in der Klinik begegnet. Man bekommt also einen guten Überblick. Designtechnisch hat das Lehrbuch keinerlei Mängel und auch der Erklärstil ist angenehm zu lesen.

Inhalt:

Zu Anfang eines jeden Kapitels bzw. Organsystems wird auf einigen Seiten stets die passende Anamnese und die Untersuchungsmethoden und klinischen Tests erläutert. Rezension: „Taschenlehrbuch Orthopädie und Unfallchirurgie“, 3. Auflage weiterlesen

Rezension: „Checkliste Medical Skills“

Checkliste Medical SkillsDie Checklisten-Bücher von Thieme erfreuen sich seit ihrer Einführung immer weiter wachsender Beliebtheit unter den Medizinstudenten oder unter jungen Ärzten. Seit letztem Jahr gibt es auch die Checkliste Medical Skills, in der die theoretischen Grundlagen für alle wichtigen Tätigkeiten im Klinikalltag geschaffen werden.

Die Checkliste teilt sich auf in 5 farbig markierte Kapitel: Grundlagen, Blutentnahme und Laborwerte, Diagnostik und Intervention, Notfall und Intensivmedizin und Allgemein- und Unfallchirurgie. Beim Lesen bemerkt man schnell, dass sich das Buch an Neukliniker richtet, die zum Beispiel kurz vor ihrer ersten Famulatur stehen. Aber auch vor dem PJ macht die Checkliste Medical Skills noch Sinn, wenn man bestimmte Untersuchungen noch nicht gesehen bzw. selbst ausgeführt hat oder sich den korrekten Ablauf nochmal ins Gedächtnis rufen möchte. Man findet hier alle gängigen diagnostischen und therapeutischen Methoden erklärt wie zum Beispiel die Blutgasanalyse, den Verbandswechsel, die Abläufe im OP, die Wundbehandlung, die Thoraxdrainage oder die Knochenmarkspunktion. Durch das handliche Format kann man das Büchlein sehr gut transportieren oder auch in der Kitteltasche verstauen.

Fazit:

Die Checkliste Medical Skills ist ein wirklich praktisches Lehrbuch, das einen sehr gut auf den Klinikalltag vorbereitet und zumindest schon einmal den Ablauf vieler Untersuchungen vermittelt. Die theoretischen Hintergründe werden ebenfalls erwähnt, lassen sich aber natürlich nochmal ausführlicher in größeren Büchern nachlesen. Diese Checkliste erfüllt jedenfalls genau ihren Sinn und gehört unserer Meinung nach mit einem Buch für die Innere Medizin zu den grundlegendsten Investitionen eines Medizinstudenten ab dem 5. Semester.

Kurzinfo:

Autor(en):Sven Hengelsbach, Jochen Hinkelbein, Harald Genzwürker, Christopher Neuhaus, Yvonne Kollrack
Verlag:Thieme
Auflage:1.
Erscheinungsjahr:2013
Seitenanzahl:336
Abbildungen:
260
Preis:29,99 €

Bewertung:

Inhalt:[s3r star=5/5]
Verständlichkeit:[s3r star=5/5]
Übersichtlichkeit:[s3r star=5/5]
Layout:[s3r star=4/5]
Preis-Leistungs-Verhältnis:[s3r star=5/5]
Gesamtbewertung:[s3r star=4,8/5]

Rezension: „MEX Klinik“

MEX Klinik von ElsevierFür alle Medizinstudenten, die die mündliche Prüfung im 2. Staatsexamen noch nach der alten Approbationsordnung ablegen, findet diese meistens 3-4 Wochen nach dem schriftlichen Examen statt. Prüflinge der neuen Approbationsordnung haben zwischen den beiden Prüfungsteilen noch das Praktische Jahr abzuleisten. In jedem Fall ist die Vorbereitung auf die mündliche Prüfung gesondert zu betrachten und erfordert meist andere Fähigkeiten als das Kreuzen.

Das Kompendium „MEX Klinik“ von Elsevier bereitet zielgerichtet auf das von vielen Studenten ungeliebte mündliche Examen vor. Dabei werden zu Anfang erst einmal der formale Ablauf der beiden Prüfungstage und die dabei angewandten Bewertungskriterien von einem langjährigen Prüfer erläutert. Das schafft einen angenehmen Rahmen und gibt dem ein oder anderen Prüfling bestimmt mehr Sicherheit, die oftmals von Schauergeschichten der Kommilitonen torpediert wird.

Im zweiten Kapitel werden wichtige Differentialdiagnosen und Untersuchungsmethoden behandelt. Dabei erkennt man schnell die Fülle des Lernstoffs. Wenn man sich aber mit ausreichender Gelassenheit und Ruhe mit den Seiten vertraut macht, erkennt man vieles vom Lernen auf die schriftliche Prüfung wieder. Das dritte Kapitel dient dann dazu die wichtigsten Leitsymptome entsprechend einzuordnen. Dazu bedienen sich die Autoren farbig unterlegter Schaubilder, die auf den ersten Blick etwas erdrückend wirken, vor allem beim Besprechen in der Gruppe aber sofort logisch sind.

Die abschließenden drei Kapitel dienen dem Behandeln von internistischen, chirurgischen und fächerübergreifenden Fällen, die den generellen Aufbau „Anamnese“, „Untersuchungsbefunde“ und „Fragen und Antworten“ einnehmen. Diese Seiten sollte man auf jedenfall in der Lerngruppe oder zumindest zu Zweit besprechen, nachdem man sie am besten schon mal gelesen hat. Dabei merkt man nämlich schnell, was man noch nicht ganz verstanden hat und kann zusammen versuchen diese Lücken zu schließen.

Fazit:

Es gibt Lerntypen, die sogar für die mündliche Prüfung im Staatsexamen alleine lernen, aber die meisten bestreiten zumindest einen Teil der Vorbereitung in der Gruppe, eventuell direkt in der Prüfungsgruppe, in der sie geprüft werden. Genau dann macht das „MEX Klinik“ am meisten Sinn. Allerdings sollte sich jeder Teilnehmer der Lernsession vorher auf den zu besprechenden Teil vorbereitet haben. Neben den Schaubildern und dem klaren Layout besticht das Kompendium vor allem durch seine kompakte Form, in der es trotzdem das größte Stoffgebiet der Fächer Innere Medizin und Chirurgie abdeckt. Für die mündliche Prüfung also wirklich lohnenswert.

Kurzinfo:

Autor(en):Verschiedene
Verlag:Elsevier
Auflage:1.
Erscheinungsjahr:2013
Seitenanzahl:504
Abbildungen:
208
Preis:39,99 €

Bewertung:

Inhalt:4/5
Verständlichkeit:5/5
Übersichtlichkeit:4/5
Layout:5/5
Preis-Leistungs-Verhältnis:5/5
Gesamtbewertung:4,6/5

>> Weitere Infos zu „MEX Klinik“

Rezension: „Checkliste Chirurgie“

Checkliste ChirurgieDie Checkliste Chirurgie gibt es mittlerweile schon in der 10. Auflage aus dem Hause Thieme. Die wesentlichen Neuerungen im Vergleich zu den Vorgängermodellen beziehen sich auf die Kapitel Neuro- und Herzchirurgie und die Möglichkeit die Checkliste auch als App auf dem Smartphone zu nutzen.

Das Lehrbuch gliedert sich grob in 4 Teile. Der erste (der graue) Teil behandelt dabei die Grundlagen, also Anamnese und Untersuchung, chirurgischen Arbeitstechniken und Stationsarbeit und den Tod des Patienten. Dem Abschnitt schließt sich ein kurzer Notfallmanagement-Teil an, in dem es um Ablauflogarithmen und Schemata geht. Der größte Abschnitt, der blaue Teil, widmet sich den chirurgischen Krankheitsbildern, die dann der Übersicht halber nach Organsystemen aufgeteilt sind. Den Abschluss macht dann ein roter Teil der Operationslehre, wie man ihn in einigen Chirurgiebüchern findet.

Das Textbild kann man am besten mit dem eines Skriptes vergleichen, denn es beschränkt sich auf das Wesentliche und folgt klaren Mustern (Grundlagen, Klinik, Komplikationen, Diagnostik, Differentialdiagnosen, konservative und interventionelle Therapie, operative Therapie, Prognose). Chirurgische Einteilungen oder Klassifikationen eignen sich natürlich sehr gut zur Darstellung in Tabellen, wie es auch umgesetzt wurde. Abbildungen kommen vor, aber nicht sonderlich zahlreich, was den Skript-Charakter wieder unterstreicht und ja auch der Name „Checkliste“ schon erahnen lässt.

Fazit:

Die Checkliste Chirurgie eignet sich gut zum Nachschlagen auf einer Visite oder Vorbereiten von chirurgischen Sachverhalten in der Klinik, also vor allem während des Praktischen Jahres. Durch die App, die auf die Kittelcoach-App (kostenlos im App-Store erhältlich) aufbaut, bekommt man die Chance, die Checkliste nicht nur praktischerweise immer bei sich zu tragen, sondern auch schneller mal etwas nachzulesen als es im Buch möglich ist. Der Inhalt ist ähnlich wie in einem Skript dargestellt: Schön einheitlich mit Beschränkung auf das Wesentliche. Für die Assistenzzeit ist die Checkliste Chirurgie mittlerweile (Ende 2013) leider nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit in einigen Abschnitten, lässt sich aber natürlich immer noch einsetzen, um wichtige Dinge nachzuschlagen und nochmal ins Gedächtnis zu rufen.

Kurzinfo:

Autor(en):Felix Largiadèr, Hans-Detlev Saeger, Marius Johann B. Keel
Verlag:Thieme
Auflage:10.
Erscheinungsjahr:2012
Seitenanzahl:872
Abbildungen:
428
Preis:54,99 €
Preis-Leistungs-Verhältnis
(1 = mies, 10 = grandios):
6

Rezension: „Duale Reihe Chirurgie“

Duale Reihe ChiurgieNeben der Dualen Reihe Innere Medizin ist das chirurgische Pendant dazu sicherlich das Flagschiff der Dualen Reihen im klinischen Studienabschnitt. Mit fast 1300 Seiten und ca. 2200 Abbildungen macht das Lehrbuch von den nackten Zahlen her schon mal einen sehr ausgereiften Eindruck.

Aufgeteilt ist die Duale Reihe Chirurgie in einen A- und B-Teil und den abschließenden Anhang. Der erste, 231 Seiten umfassende Teil behandelt die allgemeine Chirurgie, also grundlegende Informationen zu Eingriffen. Dazu gehören die Indikationsstellung für eine OP, die Vorbereitung, Lagerung, Verhalten im OP, das sterile Waschen, Wundversorgung oder auch die Zugangswahl und einiges weiteres. Dieses Basiswissen bereitet einen vor allem vor den ersten OP-Erfahrungen sehr gut vor und ist nicht zuletzt deshalb sinnvoll, um einen guten Eindruck bei den ersten chirurgischen Praktika oder Famulaturen zu hinterlassen.

Der B-Teil geht dann mehr ins Detail der einzelnen chrurgischen Teildisziplinen wie Allgemeinchirurgie, Viszeralchirurgie, Traumatologie, Herz-Thorax-Chirurgie, Kinderchirurgie, Handchirurgie oder auch Plastische- und Ästhetische Chirurgie. Das ist dann vor allem interessant, wenn man sich beispielsweise im PJ auf einer Spezialstation befindet und die dort stattfindenden Eingriffe verstehen und am OP-Tisch oder in der Visite glänzen möchte.

Fazit:

Die Duale Reihe Chirurgie beinhaltet natürlich auch das Prinzip des zweigeteilten Layouts mit dem so postulierten „Kurzlehrbuch“ am Seitenrand. Die meisten Studenten lieben dieses Prinzip entweder oder sie hassen es. Mal davon abgesehen, überzeugt das Lehrbuch aber wirklich mit seinem Inhalt und den vielen deskriptiven Fotos und Abbildungen. Gerade der allgemeine Einleitungsteil sollte jedem Studenten die Angst vor der Chirurgie nehmen, weil einem dort alle Gepflogenheiten im OP näher gebracht werden, wie es selten ein Assistenzarzt im Arbeitsalltag tut. Der Preis für das Buch ist eher im oberen Spektrum angesiedelt, aber wenn man bedenkt, dass dieses Lehrbuch eben neben einem Innere-Buch sicherlich das wichtigste des klinischen Abschnitts sein wird, gerechtfertigt das die Höhe der Investitionssumme ein wenig. Insgesamt gehört die Duale Reihe Chirurgie auf jeden Fall zu den wirklich lohnenswerten Büchern dieser Reihe und hat nicht nur bei chirurgieinteressierten Studenten eine definitive Daseinsberechtigung im Bücherregal.

Kurzinfo:

Autor(en):Doris Henne-Bruns, Harald Barth
Verlag:Thieme
Auflage:4.
Erscheinungsjahr:2012
Seitenanzahl:1297
Abbildungen:
2231
Preis:69,99 €
Preis-Leistungs-Verhältnis
(1 = mies, 10 = grandios):
6

Rezension: „Chirurgie für Studium und Praxis 2012/13“

Chirurgie für Studium und Praxis 2012/13Was für die Innere Medizin der Herold ist, bietet der „Müller“ für die Chirurgie. Das Lehrbuch „Chirurgie für Studium und Praxis 2012/13“ reiht sich ein in die Tradition sogenannter Skriptensammlungen. Dabei meint diese Bezeichnung vor allem eines: Kurz, prägnant und prüfungsrelevant.

Schon im Vorwort steht, dass der Müller keineswegs die Absicht verfolgt ein großes Lehrbuch zu ersetzen. Viel eher soll das Buch gezielt die wichtigsten Fakten zusammenfassen und dem Leser so das Lernen auf Prüfungen erleichtern. Lerninhalte werden meist nach dem gleichen Prinzip vorgestellt: Synonyme, Ätiologie, Epidemiologie, Einteilungen, Diagnostik, Therapie, Komplikationen. Je nach Thema kommen noch weitere Unterpunkte wie Pathologie oder Klinik dazu. Wichtige Begriffe sind immer fett gedruckt und erleichtern das schnelle Aufnehmen der Informationen. Teilweise gibt es schwarz-weiße Zeichnungen, die dann aber, wie in einem Skript üblich, sehr rudimentär gehalten sind.

Am Buchende findet man dann noch zusätzliche Infos wie Blut- und Laborparameter, die ICD-10-Liste, den Gegenstandskatalog für die 2. ärztliche Prüfung oder auch die physiologischen Bewegungsmaße. Das wahrscheinlich wichtigste Utensil für den lernenden Studenten aber ist wohl das über 4700 Wörter beinhaltende Stichwortverzeichnis.

Fazit:

„Chirurgie für Studium und Praxis“ von Markus Müller gibt einen prägnanten und trotzdem umfassenden Überblick über die Themengebiete der allgemeinen Chirurgie und ihre Spezialgebiete wie Viszeral-, Herz- und Thorax oder Unfallchirurgie. In kürzester Zeit lassen sich die wichtigsten Fakten in dem Buch abgreifen, was vor allem beim Wiederholen vor einer Prüfung, dem PJ oder einer Famulatur Sinn machen kann. Wer aber zum Beispiel eine didaktisch gut aufgebaute Chirurgie-Vorlesung besucht, braucht außer diesem Lehrbuch kein weiteres großes mehr. Für das Studium dürfte dieses Skript genügend Informationen enthalten. Einzig die speziellen Hinweise auf IMPP-Fragen und Lernkontrollen fehlen, aber das gehört nunmal auch nicht in ein Skript.

Kurzinfo:

Autor(en):Markus Müller
Verlag:Medizinische Verlags- und Informationsdienste
Auflage:11.
Erscheinungsjahr:2011
Seitenanzahl:544
Abbildungen:
115
Preis:34,00 €
Preis-Leistungs-Verhältnis
(1 = mies, 10 = grandios):
8

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Rezension: „Kurzatlas Chirurgie“

Kurzatlas ChirurgieWer als Student vor einer Famulatur, einem Blockpraktikum oder dem PJ-Tertial in der Chirurgie steht, sollte sich gewissenhaft darauf vorbereiten.

Der „Kurzatlas Chirurgie – Eine Operationslehre für Einsteiger“ bietet für diesen Zweck genau die richtige Basis.

Das Buch leitet mit ein paar Vorbemerkungen (Allgemeine präoperative Diagnostik, Absolute / relative Kontraindikationen, Aufklärung des Patienten…) und einer Instrumentenlehre. Nach dieser Einführung werden dem Leser die wichtigsten Informationen zu Nähten und Knoten gegeben. Auch Drainagen, Katheter, Zugänge und verschiedene Punktionen werden in diesem 2. Kapitel (Allgemeine Chirurgie erklärt). Das Schöne hieran ist vor allem, dass sich bei den Erklärtexten nur auf das Wesentliche beschränkt wurde und es jede Menge Tipps und Tricks zu den Fertigkeiten genannt werden. Neben diesen Texten gibt es immer auch aussagekräftige Zeichnungen, die dem Studenten vieles verdeutlichen.

Nach den chirurgischen Grundlagen werden bestimmte spezielle Methoden vorgestellt, wie zum Beispiel die Lymphknoten-Entfernung, die Tracheostomie, die laparoskopische Appendektomie, Hernien oder auch unfallchirurgische Versorgungen wie der Unterschenkel-Fixateur-externe. Insgesamt bietet das Buch auf diese Weise gut geordnete Informationen (nach dem Schema Indikation, Operationsvorbereitung, Spezielle Risiken, Anästhesie, Lagerung, Zugang, Operationsschritte, Gefahren und Tricks) zu genau 50 chirurgischen Methoden.

Fazit:

In Schumpelicks „Kurzatlas Chirurgie“ findet man wirklich sehr viele gute Tipps, die es einem ermöglichen sich auf die häufigsten Fälle in der Chirurgie in einem angehmen Maße vorzubereiten. Leider fehlt zwar ein kleines Kapitel zur Hygiene im OP-Saal, das man sich zur Abrundung wünschen würde, aber trotzdem bleibt dieses Lehrbuch ein sehr gelungenes, das man sich wirklich vor bzw. spätestens während den ersten chirurgischen Erfahrungen in der Klinik zu Gemüte führen sollte.

Kurzinfo:

Autor(en):Volker Schumpelick
Verlag:Thieme
Auflage:1.
Erscheinungsjahr:2011
Seitenanzahl:190
Abbildungen:
412
Preis:59,99 €