Oral Sex Schlimmer als Rauchen?
Während das menschliche Papillomavirus (HPV) eher für die Infizierung der Genitalien bekannt ist, kann es laut einer neuen Studie auch schnell über Oralsex ausbreiten. Die führe besonders bei Männern schneller zu Kehlkopfkrebs. “Die Forscher untersuchten 271 Hals-Tumor-Proben, die Sie über mehr als 20 Jahren sammelten. Dabei fanden Sie heraus, dass der Anteil von Mundkrebs im Zusammenhang mit dem humanen Papillomavirus auf 72 Prozent stieg.”
HPV ist die häufigste sexuell übertragbare Krankheit und mindestens die Hälfte der sexuell aktiven Bevölkerung wird im Laufe ihres Lebens mindestens ein mal daran erkrankt sein. In der Regel ist es nicht tödlich. Nach dem Anstieg der Fälle von Kehlkopfkrebs bei Männern verlagert sich jedoch die Verantwortung der Prävention, sagt Maura Gillison, Onkologe an der Ohio State University.
Die Forscher gehen davon aus, dass bis 2020 mehr Menschen an HPV als an den Folgen des Zigarettenkonsums sterben werden.
Gähnen kann helfen, das Gehirn zu entspannen
Einer neuen Studie zu Folke kann Gähnen auf natürliche Weise helfen die Temperatur unseres Gehirns zu regulieren.
US-Forscher untersuchten die Häufigkeit des gähnens unter 80 Personen im Winter und weiteren 80 Personen im Sommer und fanden saisonale Schwankungen.
Die Forscher nutzten in Ihren Versuchen die Tatsache, dass gähnen ansteckend ist. So zeigten sie den Teilnehmern Bilder von anderen gähnenden Menschen. Im Winter gähnte fast die Hälfte der Teilnehmer während es im Somemr nur ein Viertel waren. Die Untersuchungen wurden jeweils im Freien durchgeführt. Die Erkenntnis, dass die Menschen bei warmen Temperaturen weniger oft gähnen lässt vermuten, dass Gähnen ein natürlicher Gehirn-Kühlmechanismus ist, sagte der Forscher an der Princeton Universität und der Universität von Arizona.
Warum es gut ist, wenn Sie schnell peinlich berührt sind
Einer neuen Studie zu Folge sind Menschen, welche schnell peinlich berührt sind im allgemeinen vertrauenswürdig, großzügig und leben eher monogam.
Dem Autor der Studie zufolge (Matthew Feinberg) ist leichte Verlegenheit eine Tugend. In einer Pressemitteilung der Universität von Kalifornien heißt es “Unsere Daten deuten darauf hin, dass Verlegenheit eine gute Sache ist und nichts wogegen Sie kämpfen sollten.”
Die Autoren der Studie weißen allerdings darauf hin, dass sich die Ergebnisse auf ein normales Maß an Verlegenheit beziehen und nicht auf Gefühle von Scham oder extremer sozialer Angst.
Die Studie, welche am 19. September 2011 online veröffentlicht wurde, umfasst eine Reihe von Experimenten.

Foto: Sarah Rebecca
In einem Experiment haben die Forscher 60 Studenten gefilmt, als sie Geschichten über einen peinlichen Moment erzählten in dem Sie irrtümlich eine übergewichtige Frau für eine schwangere hielten. Die Referenten wurden danach bewertet wie peinlich sie sich dabei fühlten.
Um die Selbstlosigkeit der Schüler zu messen, spielten sie ein Spiel in dem es um Wirtschaft Forschung ging. Die Forscher fanden dabei heraus, dass die Teilnehmer welche am meisten peinlich berührt waren die größten Anzeichen von Großzügigkeit zeigten.
Jedes Mal sei Verlegenheit eine Tendenz zu pro-sozialen Verhalten gewesen sagte Feinberg. Die Erkenntnisse könnten hilfreich sein um verlässliche Partner in der Wirtschaft und im privaten zu finden.
Die Autoren meinte es wäre noch mehr Forschung nötig um zu erkunden ob dieses Ergebnis auch umgekehrt auf unzuverlässige Menschen angewandt werden kann.
Jetzt vorbeugen gegen Erkältungen
Durchnittlich leidet jeder Mensch einmal pro Jahr an einer Erkältungskrankheit. Als grippaler Infekt (Erkältung) werden alle ansteckende (infektiösen) Erkältungskrankheiten bezeichnet, die nicht durch Grippeviren(Influenzaviren) verursacht werden. Bei Erkältungskrankheiten sind in der Regel der Hals und die oberen Atemwege betroffen: Nasen-, Rachen- und Luftröhrenschleimhaut. Vor allem in der kalten Jahreszeit kommen Erkältungen häufig vor. Nasskalte Füße und zu leichte Bekleidung im Herbst und Winter fördern die Krankheitsbereitschaft. Mit Erkältungsviren (Rhinoviren) kann man sich durch direkten Kontakt, etwa beim Händeschütteln oder Einatmen infektiöser Tröpfchen, anstecken. Diese Tröpfchen gelangen durch Husten und Niesen in die Atemluft – also genau auf dieselbe Art, wie sie der bereits infizierte Organismus loszuwerden versucht.
Die beste und einzig wirksame Vorbeugung gegen Erkältungskrankheiten ist die Erhaltung der intakten Abwehrkraft des Körpers, denn Erkältungsviren können sich besonders dann gut ausbreiten, wenn das Abwehrsystem geschwächt ist. Achten Sie auf die ausreichende Zufuhr von Vitaminen, vor allem Vitamin C, denn eine gesunde Ernährung und ein gesunder Lebensstil stärken die Abwehrkräfte und das Immunsystem. Dazu geeignet sind Sport, Wechselduschen oder Saunabesuche. Verhindern Sie eine Auskühlung des Körpers. Tragen Sie genügend warme Kleider und wechseln Sie nach einer sportlichen Betätigung sofort die verschwitzte Kleidung.
Versuchen Sie, Stresszustände zu vermeiden und genügend Schlaf zu bekommen. Eine vorbeugende Schutzimpfung gibt es nur gegen die echte Virusgrippe (Influenza).
Kinderbetreuung: Eltern sollten auf Zeckenentfernung bestehen
Eltern sollten in ihrer Betreuungseinrichtung, bei Tagespflegepersonen oder bei Ausflügen auf eine schnelle Entfernung durch die Aufsichtspersonen bestehen. Es gibt keinen Grund eine sichtbare Zecke nicht zu entfernen, auch keinen juristischen. Gerne wird als Argument aufgeführt, dass eine Zecke nur von einem Arzt entfernt werden darf, das ist falsch.
Um eine Infektion zu verhindern, liegt es in der Verantwortung der Eltern und der betreuenden Personen eine Zecke sofort zu entfernen oder sofort entfernen zu lassen – sofort, heißt gleich und nicht erst eine Stunde später. Zur sofortigen Zeckenentfernung gibt es keine Alternative.
