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Neujahrslauf München am 1. Januar 2009
Der kulinarische Jahresendspurt mit Plätzchen, Lebkuchen und Weihnachtsessen ist vorbei. Um den guten Vorsätzen für das neue Jahr schon im alten Jahr treu zu werden, starten viele Läuferinnen und Läufer bei einem der zahlreichen Silvesterläufe.
Der Start – untermalt von der schon traditionellen Walzermusik – für ein sportliches Jahr 2009 fällt am 1. Januar um 12 Uhr im Hofgarten (Eingang Odeonsplatz, Höhe “Tambosi”): Beim Benefiz-Neujahrslauf in München werden besinnliche 7 Kilometer im Englischen Garten absolviert – ohne Hektik und Zeitnahme. So kann man auch etwaigen „Sünden“ des Silvesterabends wirkungsvoll begegnen.
Gelaufen wird für einen guten Zweck – die Initiative „Sport ohne Grenzen – gemeinsam gegen Hunger und Not“ wird mit der Hälfte der Startgelder unterstützt. Sport ohne Grenzen möchte dazu beitragen, die Welt ein bisschen lebenswerter zu gestalten und unterstützt Projekte in der dritten Welt.
Mitmachen kann jeder, der sich die 7 Kilometer laufend oder walkend zutraut. Die Strecke führt vom Hofgarten aus in den Englischen Garten, vorbei am Monopteros und am Chinesischen Turm. Der Kleinhesseloher See wird umrundet, bevor es wieder auf dem gleichen Parcours zurück zum Hofgarten geht. Im Ziel erwarten die Teilnehmer Getränke und Kuchen.
Online-Anmeldung bis einschließlich 29.12., Nachmeldung für Kurzentschlossene vor Ort ab 11 Uhr, solange Startunterlagen vorrätig.
Info beim Veranstalter:
Telefon 089-5460706
Internet www.neujahrslauf-muenchen.de
Die richtige Ernährung kann Krankheiten heilen
Schmelz-Hüttersdorf. Bei einer Autorenkonferenz sprachen die Autorinnen Sylvia Poth, Jessica Hund und Jutta Schütz über Gesundheitsthemen.
Sylvia Poth sagt: „In meinem neuen Buch, das ich zusammen mit meiner Co-Autorin Jessica Hund schreibe, wollen wir den Menschen ein praktisches Gesundheitsbuch an die Hand geben, das zeigen soll, dass Gesundheit immer den Menschen als Ganzes betrifft. Wir wollen den Menschen ein neues Denken vermitteln und ihnen durch leicht anwendbare Beispiele zeigen, was sie selbst für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden tun können und wie sie ihr inneres Gleichgewicht wiederfinden können.
Körper, Geist und Seele sind eine Einheit.
Dies lehrte schon Platon, den ich hier gerne zitieren möchte: „Die einzelnen Teile sollten nicht ohne Behandlung des Ganzen kuriert werden. Man darf nicht versuchen, den Körper ohne die Seele zu heilen. Wenn Kopf und Körper gesund sein sollen, muß zuerst die Seele geheilt werden. Lasse dich nicht dazu überreden, zuerst den Körper zu behandeln, bevor die Seele gesund ist.“
In diesem Zusammenhang kamen sie auch auf die Ernährung zu sprechen.
Jutta Schütz, die in ihrem Buch *Plötzlich Diabetes* über ein in Deutschland noch weitgehend unbekanntes Ernährungskonzept schreibt, erklärt: „Mit der richtigen Ernährung kann man sehr viel zu seiner Gesundheit beitragen. Sämtliche Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Rheuma, Gicht und Übergewicht haben ihre Ursachen meist in einer falschen Ernährung. Zu viele Kohlenhydrate, wie sie in Brot und Mehl enthalten sind, bringen den menschlichen Stoffwechsel durcheinander und können so ernsthaft krank machen.
Als ich von meinem Arzt Diabetes diagnostiziert bekam, wollte ich mich damit nicht abfinden und stieß durch meine Recherchen auf ein völlig neuartiges Ernährungskonzept, welches an der Harward-Universität entwickelt wurde: Die so genannte LOGI-Diät. LOGI ist die Abkürzung für *Low Glycemic Index*, was auf Deutsch so viel wie *Niedriger Glykämischer Index* heißt, da es sich hierbei um eine kohlenhydratarme Ernährungsform handelt, deren Hauptbestandteile Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse und Öle sind.
Indem ich mich nach dem LOGI.-Prinzip ernährte, habe ich es geschafft, meinen Diabetes zu besiegen und ohne Medikamente beschwerdenfrei zu leben. Mein Arzt konnte es kaum glauben.“
Jessica Hund führt aus: „Das Wissen, dass Nahrung Medizin sein kann, hat eine sehr alte Tradition. Schon seit 5000 Jahren ist im altindischen Ayurveda bekannt, dass man mit der richtigen Ernährung, die jedoch auf die Konstitution des Menschen abgestimmt sein muss, zu innerer Harmonie und einem ausgeglichenen Kräfteverhältnis im Körper gelangen kann. Krankheiten, die auf ein Kräfteungleichgewicht zurückgehen, können auf diese Weise geheilt bzw. vorgebeugt werden.
Ein bekanntes Beispiel aus unserem Kulturkreis ist die Ernährungslehre der Hildegard von Bingen, die im 12 Jahrhundert von der heilenden Wirkung bestimmter Speisen schrieb und manche Nahrungsmittel sogar als Medizin gegen bestimmte Krankheiten einsetzte.“
Einige allgemeine Richtlinien zu einer guten und gesunden Ernährung geben die drei Autorinnen abschließend mit auf den Weg:
Man sollte frische Nahrungsmittel bevorzugen, da in diesen noch ausreichend Leben steckt.
Weiter ist es wichtig, auf sein Körpergefühl zu hören, denn der Körper weiß, welche Lebensmittel ihm gut tun und wann er satt ist.
Man sollte nie im Stress essen und seine Nahrung herunterschlingen, denn dies überlastet die Verdauung und kann zu erheblichen Magen-Darm-Beschwerden führen.
Man sollte sich daher stets ausreichend Zeit zum Essen nehmen und dieses ganz bewusst genießen, denn dann ist es viel bekömmlicher und ein Fest für alle Sinne.
Seniorenassistenz schafft Lebensqualität für Senioren
Vor dem Hintergrund der voranschreitenden demographischen Entwicklung (2015 sind über 30 Prozent der Bevölkerung über 60 Jahre alt) würden passgenaue professionelle Angebote der nichtpflegerischen Seniorenbetreuung langfristig an Bedeutung gewinnen. Zwar gäbe es auch ehrenamtliche Angebote in diesem Bereich, die sinnvoll und wichtig ist. Doch die „ehrenamtliche Arbeit von (zumeist) Frauen, darf nicht ausgenutzt und in eine Lückenbüßerfunktion gedrängt werden,“ meint die Seminaranbieterin Ute Büchmann, die in den letzten beiden Jahren rund 50 Frauen zur qualifizierten Seniorenassistentin (Gesellschafterin für Senioren) ausgebildet hat.
Denn schon die Pflege der eigenen Verwandten im Familienkreis bleibe meistens bei den Frauen hängen. Das Konzept der ehrenamtlichen Seniorenbegleitung treibe Frauen, die ohnehin schon häufig ihre Angehörigen pflegen, zusätzlich noch in die Vollzeit-Nachbarschaftshilfe. Und verhindere, dass Frauen mit dieser wichtigen Dienstleistung Geld verdienen könnten
Büchmann erläutert: „Seniorenassistenz ist eine neue, professionelle Dienstleistung und unverzichtbar in unserer Gesellschaft. Doch um diese Tätigkeit professionell auszuüben, ist eine Qualifizierung wichtig. Ziel der Seniorenassistenz ist die aktivierende Begleitung älterer Menschen. Denn insbesondere allein lebende Senioren mit wenig Außenkontakten leiden an Einsamkeit, fühlen sich isoliert und sind häufig frustriert. Dies ist kein unveränderbarer Zustand. Seniorenassistentinnen sind aufgrund ihrer 130-stündigen Ausbildung in der Lage, ältere Menschen zu aktivieren, zu motivieren, zu beraten und zu begleiten. Auf diese Weise ist es sogar möglich, eine möglichst weit gehende Selbstständigkeit älterer Menschen im Alltag zu fördern, zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Und Lebensqualität zu vermitteln. Auf diese Weise kann es gelingen, den Gang ins Altenheim zumindest aufzuschieben.
„Die professionelle Seniorenbetreuung ist einmalig im norddeutschen Raum“, so Büchmann. Doch es sei dringend erforderlich, ein einheitliches Berufsbild zu entwickeln und darüber hinaus eine Anerkennung der qualifizierten Seniorenassistenz als „Betreuungsberuf“ zu erreichen. Hier sollte die Politik – analog der verpflichtenden Tagesmütterqualifizierung – einen Vorstoß wagen und dieses Thema anpacken.“ Büchmann führt weiter aus:
„Seniorenassistenz ist keine Konkurrenz zur Pflege. Wird aber häufig so gesehen. Darum bietet es sich an, die nichtpflegerische Begleitung von Älteren in bereits vorhandene Netzwerke der Pflegeeinrichtungen und ambulanten Dienste mit einzubeziehen.
Ihr Fazit: Der endgültige Gang ins Altersheim muss nicht sein, sofern Senioren/Seniorinnen es zulassen, die Hilfestellung durch ausgebildete Seniorenassistentinnen anzunehmen.
Vorteil für die älteren Menschen: Die Lebensqualität verbessert sich durch Kommunikation aktivierende Hilfe im Alltag und der Gang ins Pflegeheim ist vermeidbar.
Vorteil für die Angehörigen: Sie werden entlastet.
Vorteil für die Seniorenassistentinnen: Sie haben langfristig gute Chancen im Dienstleistungssektor Seniorenwirtschaft mit ihrer qualifizierten Tätigkeit Geld zu verdienen.
Fitmacher am Arbeitsplatz – Mit Obst und Gemüse Erkältungsviren und Feiertagspfunden trotzen
40 Stunden Woche, Terminstress, wenig Freizeit – das Jahresende steht vor der Tür und unser Körper muss noch einmal einen Endspurt hinlegen. Damit jetzt nicht die Batterien versagen, hilft nur eines: eine ausgewogene Ernährung mit fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag! Und zwar nicht nur zu Hause sondern vor allem am Arbeitsplatz. So wird unser Körper mit wichtigen Inhaltsstoffen versorgt und Erkältungsviren haben keine Chance. Toller Bonuseffekt: wer richtig isst, bleibt länger satt und kann süßen Verlockungen einfacher widerstehen.
Natürliche Power gegen Virus & Co.
Wer kennt das nicht: Kollegen, die sich trotz Erkältung tapfer in die Firma schleppen. Wer Glück und ein starkes Immunsystem hat, bleibt meist verschont. Eine ausgewogene Ernährung mit fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag stärkt die Abwehrkräfte und mindert die Anfälligkeit für Erkältungen & Co. Besonders die Vitamine A und C wehren Krankheitserreger ab und stärken das Immunsystem. Paprika und Zitrusfrüchte sind echte Vitamin C-Bomben. Einfach einen Teller mit Paprikastreifen und Mandarinenschnitzen neben dem PC platzieren und immer wieder kräftig zugreifen. Dazu ein Glas Orangensaft und der Tagesbedarf an Vitamin C ist gedeckt. Vitamin A kann unser Körper selbst herstellten, in dem er so genannte Pro-Vitamine aufnimmt. Dazu gehören Carotinoide, die reichlich in Möhren, Spinat oder Brokkoli vorkommen. Im Gegensatz zum Vitamin C nimmt unser Körper die Carotinoide besser auf, wenn das Gemüse in etwas Fett angedünstet wird. In der Mittagspause gehört deshalb eine Extraportion Gemüse auf den Teller.
Kampf den Feiertagspfunden
Sind es nicht lästige Erkältungsviren, die uns den Winter schwer machen, dann sind es die vielen köstlichen Verlockungen. Hier bringt eine Kollegin Plätzchen mit, da steht die Weihnachtsfeier der Abteilung an und dann gibt’s in der Kantine noch tolle deftige Gerichte! In den Wochen vor den Feiertagen locken meist viele Leckereien, die unter dem Deckmantel weiter Pullover mit ins neue Jahr getragen werden. Schlemmen, aber trotzdem schlank und fit ins neue Jahr starten? Diese 5 am Tag-Tipps helfen dabei:
1) Als Zwischensnacks immer wieder Obst und Gemüse wählen – so bleibt man länger satt und kann den süßen Verlockungen leichter widerstehen.
2) Deftiges Mittagessen? Auch das ist erlaubt! Fettfallen sind meist Saucen, Buttergemüse oder -Nudeln: Wieso nicht Roulade mit der doppelten Portion Rotkraut, Wildragout mit der doppelten Pilz- und Gemüseportion oder sogar einen großen Feldsalat-Teller mit Entenbruststreifen wählen?
3) Mehr Bewegung – mehr Kalorienverbrauch: wenn möglich zu Fuß oder mit dem Fahrrad in die Firma kommen, Treppen steigen statt Fahrstuhl benutzen, eine Haltestelle früher aussteigen und das letzte Stück zügig laufen, oder ein schneller Spaziergang in der Mittagspause – diese sportlichen Aktivitäten lassen sich einfach in den Arbeitsalltag integrieren und kleine Süßigkeiten setzen nicht so schnell an.
Bewegung und eine ausgewogene Ernährung sind Grundbausteine eines gesunden Lebensstils. Dafür muss man aber nicht sein komplettes Leben umkrempeln. Auch Kleinigkeiten, die man leicht in den Arbeitsalltag integrieren kann, wirken sich positiv aus. Weitere Tipps zu 5 am Tag am Arbeitsplatz gibt’s auf der Homepage der von der Europäischen Union geförderten 5 am Tag Kampagne: www.machmit-5amtag.de.
Krankenkassen – Selbstständige können Geld sparen – Neue Regeln für das „fiktive Mindesteinkommen“
Für hauptberuflich Selbstständige mit niedrigem Einkommen gelten ab 1. Januar 2009 neue Regeln bei der Krankenversicherung. Ein Versicherter in den alten Bundesländern mit 1.000 Euro Einkommen kann 90 Euro im Monat sparen, hat das Verbraucherportal „Krankenkassen.de“ ermittelt.
Hintergrund ist die Vereinheitlichung der Beitragsbemessung für hauptberuflich Selbstständige, die der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen beschlossen hat. Aktuell wird davon ausgegangen, dass ein Selbstständiger in Westdeutschland mindestens 1.864 Euro im Monat verdient. Selbst wenn seine Einkünfte tatsächlich niedriger ausfallen, zahlt er in der Regel auf diese fiktive Summe Krankenkassenbeiträge. Für Ostdeutschland gelten niedrigere Sätze.
Selbstständige, die unterhalb dieser Grenzen verdienen, können die neue, einheitliche Regelung nutzen. Versicherte, die keine weiteren Einkünfte haben, können eine Einstufung nach ihrem tatsächlichem Einkommen beantragen. Die Untergrenzen für hauptberuflich Selbstständige werden 2009 voraussichtlich bei 1.260 Euro in Westdeutschland und 1.068 Euro in Ostdeutschland liegen.
Weitere Informationen unter www.krankenkassen.de
BEISPIELRECHNUNG:
Hauptberuflich Selbstständiger mit einem Einkommen von 1.000 Euro je Monat, versichert bei einer Krankenkasse mit ermäßigtem Beitragssatz von 14,0% ohne Anspruch auf Krankengeld
Fiktives Mindesteinkommen 2008: 1.864 Euro (West) oder 1.575 Euro (Ost)
Krankenkassenbeitrag 2008: 278 Euro (West) oder 235 Euro (Ost)
Fiktives Mindesteinkommen 2009: 1.260 Euro (West) oder 1.068 Euro (Ost)
Krankenkassenbeitrag 2009: 188 Euro (West) oder 159 Euro (Ost)
ERSPARNIS: 90 Euro (West) oder 76 Euro (Ost)
Hinweis zur Berechnung: Vorbehaltlich der Zustimmung des Bundesrates zu den neuen Rechengrößen in der Sozialversicherung.