Archiv für die Kategorie „Medizin & Gesundheit“
Erste-Hilfe-Kasten im Haus und in der Wohnung
Statistisch gesehen passieren die meisten Unfälle im Haushalt. Auch wenn niemand damit rechnet, es kann leicht etwas passieren. Dann ist es wichtig, dass Sie einen Erste-Hilfe-Kasten im Haus haben, um sofort helfen und handeln zu können. Nicht jeder Unfall und nicht jede Verletzung sind schlimm, dennoch sollte die Möglichkeit zur ersten Hilfe immer gegeben sein. Stellen Sie sich einmal vor, Sie schneiden sich während der Hausarbeit mit einem scharfen Messer tief in den Finger, oder Sie verbrennen sich beim Kochen. Beide Wunden sollten sofort gründlich versorgt werden. Zum einen ist die Blutstillung wichtig, zum anderen muss die Wunde gereinigt oder verbunden werden. Wenn Sie eine Erste-Hilfe-Kasten griffbereit in Ihrer Nähe stehen haben, dann können Sie sich in diesem Fall auch selbst erst versorgen und dann Hilfe herbei holen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Was ist Facelifting und wie funktioniert es?
Wie so viele Begriffe stammt dieses Wort aus dem englischen und heißt wörtlich übersetzt “Gesichtsheben”. Allgemein sagt man wohl besser: “Gesichtsstraffung” oder auch “Gesichtsverjüngung”. Älter werden wir alle – aber wer möchte schon alt aussehen?
Hängende Wangen oder tiefe Falten sind für viele Menschen ein Grund, ein Facelifting, auch bekannt unter der Bezeichnung:” Facelift”, durchführen zu lassen. So vermitteln denn auch die Vorher-Nachher-Bilder einen beeindruckenden Einblick von der chirurgischen Kunst der Ärzte. Es bilden sich oft gerade zwischen Nase und Mund tefe Falten; auch die Partie im unteren Kieferbereich, sowie die Haut am Hals und unterhalb des Kinns sind der Faltenbildung beziehungsweise der Erschlaffung in besonderem Maße ausgesetzt. Diese für viele Menschen unschönen Nebenerscheinungen des Älterwerdens, können die Chirurgen durch Entfernung überflüssigen Fettes und lockerer Haut zu Leibe rücken. Das unter der Haut liegende Bindegewebe wird gefestigt und dadurch eine Straffung der Haut erreicht. Meistens in Vollnarkose ausgeführt, kann die Operation zwischen eineinhalb bis drei Stunden dauern. Diesen Beitrag weiterlesen »
Lebensstil und Gesundheit von Managern
Beruflich stark engagierte und karriereorientierte Menschen sind sich einer gesunden Lebensweise durchaus bewusst, aber nur wenige setzen dieses Wissen auch in ihren täglichen Lebensstil um. Ergebnisse einer neueren Marktforschungsstudie zeigen dabei interessante Zusammenhänge zwischen Lifestyle und verschiedenen Stresssymtomen.
Eine aktuelle Studie, bei der schwerpunktmäßig in fünf großen europäischen Großstädten Marktforschungen durchgeführt wurden, hat den Lebensstil von Managern untersucht. Befragt wurden 1.305 Personen im Alter zwischen 30 und 45 Jahren. Der Anteil der weiblichen Personen betrug dabei 35%, der Anteil der männlichen Teilnehmer lag bei 65%.
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass das Wissen über einen gesunden Lebensstil insgesamt sehr ausgeprägt ist, dieses Wissen sich aber nicht im täglichen Leben und den entsprechenden Verhaltensweisen widerspiegelt. Etwa die Hälfte der Befragten führt diese Diskrepanz auf eine hohe Arbeitsbelastung zurück. Zwei Drittel befinden sich regelmäßig auf Dienstreisen. Der typische Manager übt eine überwiegend sitzende Tätigkeit aus. Dieser ausgeprägte Bewegungsmangel wird nur selten durch Sport und Fitness in der Freizeit ausgeglichen. Im Gegenteil, der überwiegende Teil zieht es vor auch in der Freizeit zu sitzen, um fernzusehen oder zu lesen.
Berufsbedingter Stress wird oft als problematisch empfunden. So gaben 50% der Befragten an, gelegentlich oder sogar regelmäßig davon betroffen zu sein. Regelmäßig leiden fast 90% der Befragten von Stresssymptomen betroffen zu sein. Häufigste Symptome sind Müdigkeit (57%), Schulter- und Rückenbeschwerden (je 40%) gefolgt von Durchschlafproblem mit einem Anteil von 35%. Darmgesundheit ist ein wichtiges aber meist unterschätztes Problem.
Als spezielle Beschwerdesymptome im Magen-Darm-Bereich wurden hierbei am häufigsten genannt: Blähungen, Völlegefühl und Durchfall, gefolgt von Magenkrämpfen und Verstopfung. Magenschmerzen treten dabei vorwiegend in Stresssituationen auf.
Obwohl sich die Kenntnis der Bedeutung einer gesunden Ernährung inzwischen umfassend durchgesetzt hat, weist nicht einmal die Hälfte der Befragten (45%) ihr Normalgewicht auf. Übergewichtig sind 36% der Befragten, davon sind 10% sogar als fettleibig einzustufen (nach BMI-Index).
Fazit: Obgleich ein gesunder Lifestyle durch verschiedene stressbedingte Beschwerden eingeschränkt ist, unternehmen die wenigsten Manager etwas, um hier Abhilfe zu schaffen.
Gähnen kann helfen, das Gehirn zu entspannen
Einer neuen Studie zu Folke kann Gähnen auf natürliche Weise helfen die Temperatur unseres Gehirns zu regulieren.
US-Forscher untersuchten die Häufigkeit des gähnens unter 80 Personen im Winter und weiteren 80 Personen im Sommer und fanden saisonale Schwankungen.
Die Forscher nutzten in Ihren Versuchen die Tatsache, dass gähnen ansteckend ist. So zeigten sie den Teilnehmern Bilder von anderen gähnenden Menschen. Im Winter gähnte fast die Hälfte der Teilnehmer während es im Somemr nur ein Viertel waren. Die Untersuchungen wurden jeweils im Freien durchgeführt. Die Erkenntnis, dass die Menschen bei warmen Temperaturen weniger oft gähnen lässt vermuten, dass Gähnen ein natürlicher Gehirn-Kühlmechanismus ist, sagte der Forscher an der Princeton Universität und der Universität von Arizona.
Warum es gut ist, wenn Sie schnell peinlich berührt sind
Einer neuen Studie zu Folge sind Menschen, welche schnell peinlich berührt sind im allgemeinen vertrauenswürdig, großzügig und leben eher monogam.
Dem Autor der Studie zufolge (Matthew Feinberg) ist leichte Verlegenheit eine Tugend. In einer Pressemitteilung der Universität von Kalifornien heißt es “Unsere Daten deuten darauf hin, dass Verlegenheit eine gute Sache ist und nichts wogegen Sie kämpfen sollten.”
Die Autoren der Studie weißen allerdings darauf hin, dass sich die Ergebnisse auf ein normales Maß an Verlegenheit beziehen und nicht auf Gefühle von Scham oder extremer sozialer Angst.
Die Studie, welche am 19. September 2011 online veröffentlicht wurde, umfasst eine Reihe von Experimenten.

Foto: Sarah Rebecca
In einem Experiment haben die Forscher 60 Studenten gefilmt, als sie Geschichten über einen peinlichen Moment erzählten in dem Sie irrtümlich eine übergewichtige Frau für eine schwangere hielten. Die Referenten wurden danach bewertet wie peinlich sie sich dabei fühlten.
Um die Selbstlosigkeit der Schüler zu messen, spielten sie ein Spiel in dem es um Wirtschaft Forschung ging. Die Forscher fanden dabei heraus, dass die Teilnehmer welche am meisten peinlich berührt waren die größten Anzeichen von Großzügigkeit zeigten.
Jedes Mal sei Verlegenheit eine Tendenz zu pro-sozialen Verhalten gewesen sagte Feinberg. Die Erkenntnisse könnten hilfreich sein um verlässliche Partner in der Wirtschaft und im privaten zu finden.
Die Autoren meinte es wäre noch mehr Forschung nötig um zu erkunden ob dieses Ergebnis auch umgekehrt auf unzuverlässige Menschen angewandt werden kann.
