Kinderbetreuung: Eltern sollten auf Zeckenentfernung bestehen

Eltern sollten in ihrer Betreuungseinrichtung, bei Tagespflegepersonen oder bei Ausflügen auf eine schnelle Entfernung durch die Aufsichtspersonen bestehen. Es gibt keinen Grund eine sichtbare Zecke nicht zu entfernen, auch keinen juristischen. Gerne wird als Argument aufgeführt, dass eine Zecke nur von einem Arzt entfernt werden darf, das ist falsch.

Um eine Infektion zu verhindern, liegt es in der Verantwortung der Eltern und der betreuenden Personen eine Zecke sofort zu entfernen oder sofort entfernen zu lassen – sofort, heißt gleich und nicht erst eine Stunde später. Zur sofortigen Zeckenentfernung gibt es keine Alternative.


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Depression ist mehr als nur ein Gefühl – Psychische Störungen im Blut nachweisbar

Die Diagnose von psychischen Erkrankungen – wie schweren Depressionen – ist häufig schwierig und sehr subjektiv. Im Rahmen einer Studie fanden Wissenschaftler der Universität von Amsterdam nun eine Möglichkeit, depressive Störungen physisch nachzuweisen. Das Versicherungsportal private-krankenversicherung.de berichtet über die neue Diagnosetechnik für Depressionen.


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Chronische Kopfschmerzen

In Deutschland leiden etwa acht Millionen Menschen an Migräne. Die chronischen Kopfschmerzen können nicht geheilt werden, es bestehen jedoch zahlreiche Methoden zur Vorbeugung und Linderung. Das Nachrichtenportal news.de stellt verschiedene Praktiken vor.

Migräne wird zuweilen als Volkskrankheit bezeichnet. Oft können Stress oder bestimmte Ernährungsformen die Beschwerden hervorrufen. Zwar gibt es verschiedenste Therapiemethoden, jedoch gehen die Meinungen der Experten diesbezüglich weit auseinander. So ist der Nutzen für die Gesundheit je nach Krankheitsbild und Betroffenem nicht immer gesichert.


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Endlich aknefrei – Dies könnten die Geheimnisse sein, die auch IHRE Haut wieder porentief rein werden lassen.

“Beeinflußt Akne Ihr privates und soziales Leben durch unansehnliche Ausbrüche, die aus dem Nichts hervorzukriechen scheinen?”

Entdecken Sie die akneauflösenden Strategien und Taktiken, die Gesichter in der ganzen Welt wieder erstrahlen lassen.

Dies könnten die Geheimnisse sein, die auch IHRE Haut wieder porentief rein werden lassen, egal was Sie selber denken, wie chronisch oder schlimm Ihre Akne auch sein mag.

Zum ersten Mal können Sie die Macht über Ihre Akne haben, die auch die schlimmste Akne in Luft auflösen kann – für immer – wenn Sie die schockierend einfachen Behandlungen und Heilmittel aus meinem Ebook ausprobieren, die sogar “Experten” staunen lassen!

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Private Krankenversicherung beteiligt sich an Impfkosten zur Schweingrippe

Bund, Länder und gesetzliche Krankenkassen ringen noch immer um eine Kostenübernahme zur Schweinegrippe-Impfung. Lediglich die private Krankenversicherung hat bereits eine Kostenübernahme zugesagt.

Laut PKV-Verband haben die Privaten zugesagt sich entsprechend ihres Versichertenanteils an den Kosten der Impfung zu beteiligen. Dies haben die privaten Krankenversicherungen freiwillig entschieden. Denn im Gegensatz zu den Gesetzlichen können die Privaten nicht zu einer Kostenübernahme verpflichtet werden. „Bei Grippeimpfungen gestaltet sich die Regelung innerhalb der privaten Krankenversicherungen relativ einfach“, erklärt Jörg Gajewski, Geschäftsführer des PKV-Spezialisten KmS und ergänzt weiter: „Eine private Krankenversicherung und auch eine ambulante Zusatzversicherung kommen, zumindest nach ihrem Versicherungsanteil, für die Kosten jeder Impfung auf.“

Während die gesetzlichen Krankenversicherungen weiter streiten, ist das Thema für Privatversicherte längst gelöst. In der privaten Krankenversicherung sind jedoch nur rund
10 Prozent der Bevölkerung versichert.

KmS Vertriebs GmbH
Jörg Gajewski
Christophstr. 18
34123 Kassel
Tel. 05 61 / 98 86 68-0
Fax. 05 61 / 98 86 68-99
web. www.kms-24.dewww.kms-24.com

Impfstoffe – Lange unterwegs – Transportkühlung gesichert

ThermoSecure entwickelt Isolierversandboxen für sicheren Transport von Präparaten

Auf der Medica 2009 präsentiert die Firma ThermoSecure aus ihrem Bereich Isoboxx die neuste Entwicklung: Ein System aus isolierenden Transportboxen.
Das Besondere und Aktuelle dieser Boxen liegt in seiner Verwendungsmöglichkeit: Die spezielle Ausrichtung für den Temperaturbereich von Impfstoffen. Dabei kommen verschiedene Isoliermaterialien und Kühlmittel zum Einsatz, die eine Transportzeit von mehreren Tagen auch bei ungünstigen Witterungsverhältnissen, wie große Hitze, garantieren. ThermoSecure bietet Transportsicherheit für Impfstoffe aller Art.

Erfahrungsgrundlage dieser Entwicklung ist die jahrelange Ausrichtung von ThermoSecure auf das Gesundheitswesen und das weltweite Militär. Hier werden permanent hochwertige, thermisch-isolierende Transportsysteme entwickelt und verbessert. Um zu garantieren dass die wertvolle Ware auch sicher transportiert wird, bietet die Tochtergesellschaft ThermoControls auch den Transport von temperatursensibler Ware an.

ThermoSecure wird auf der Medica 2009 vom 18. bis 21. November in Halle 12/ E04 ihre Entwicklungen präsentieren.
Hier sind ebenso Systeme für die mobile Lagerung von sensiblen Gütern zu sehen.

Bezugsquelle:
Thermosecure medical Equpiment
Tel: +49 (0)22 03-10 39 60
www.thermosecure.de

Online-Shop:
www.isoboxx.de/

„Stark statt breit“ – Aktionstage anlässlich des internationalem Anti-Drogen-Tages der WHO

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will mit dem „Internationalen Anti-Drogen-Tag“ am 26. Juni einen Rahmen schaffen, um den Problemen von Drogenabhängigkeit vorzubeugen.
Cannabis ist die in Deutschland am weitesten verbreitete illegale Droge. Von den 18-19-jährigen in Deutschland haben nach einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzGA) bereits 32,8 % Cannabis konsumiert. Ungefähr 600.000 Menschen konsumieren Cannabis in einer problematischen oder abhängigen Weise. Durch Züchtungen ist in den letzten Jahren der Gehalt des in den Pflanzen enthaltenen Wirkstoffs Tetrahydrocannabinol (THC) zum Teil um das Dreifache gestiegen und bringt einige Jungendliche beim Konsum in nicht geahnte Schwierigkeiten. So entwickeln Jugendliche vermehrt Psychosen, die in Psychiatrien stationär behandelt werden müssen.
Der Erstkonsum findet durchschnittlich im Alter von 16,4 Jahren statt. Kiffen ist immer riskant. Je jünger die Konsumenten sind, desto empfindsamer reagieren sie darauf und die gesundheitlichen und sozialen Risiken steigen.

Für das Amt für Kinder, Jugend und Schule und die ginko Stiftung für Prävention in Mülheim ist dies Anlass genug, um in der Zeit vom 22. – 26.06.09 Aktionen zur Prävention von Cannabisabhängigkeit durchzuführen. Unter dem Motto „stark statt breit“ der Nordrhein Westfälischen Landeskampagne Cannabis werden deshalb verschiedene Angebote für Jugendliche gemacht.
Erstmalig in NRW wird dabei der Mitmachparcours „Quo vadis Cannabis“ angeboten. Anneke Ratering und Norbert Kathagen, Mitarbeiter/in der ginko Stiftung für Prävention und Initiatoren der Aktionstage, werden ihn an einigen Schulen und in einem türkischen Verein mit Jugendlichen ab 15 Jahren durchführen.
Für den 25.06.09 wurde der Hamburger Autor Amon Barth eingeladen, um vor dem zehnten Jahrgang des Otto Pankok Gymnasiums Auszüge aus seinem Buch „Breit – mein Leben als Kiffer“ zu lesen. An Hand des autobiografischen Buches geht es hier um die kritische Betrachtung der langsamen Entwicklung einer Abhängigkeit sowie die körperlichen und sozialen Folgen, aber auch den Ausstieg aus diesem Verhalten. Im Anschluss werden der Autor und die Mitarbeiter des ginko mit den Jugendlichen in Diskussion mit den Jugendlichen einsteigen.
Das Westfälische Landestheater aus Castrop-Rauxel wird am 26.06.09 in der Realschule Stadtmitte das Stück „Big deal“ aufführen. In diesem Stück dreht sich alles um einen Jungen, der über eine Party in Abwesenheit seiner Eltern in Schwierigkeiten gerät. Auseinandersetzungen mit der Polizei, den Eltern und einer Beratungsstelle sind die Folgen. Das Theater wird ca. eine Stunde dauern und beinhaltet auch eine Diskussion mit den Akteur/innen über die gespielten Szenen.

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Ziel der Aktionstage „stark statt breit“ ist es, Jugendliche für den kritischen Umgang mit dem Thema Cannabis zu sensibilisieren. Um zu vermeiden das Jugendliche neugierig gemacht werden, sind die Angebote ausschließlich für höhere Jahrgänge gedacht, die sich auch in anderen Kontexten bereits mit der Thematik befasst haben. Die kultur- und erlebnisorientierte Ausrichtung der Angebote ermöglicht eine jugendgemäße und interessante Präsentation des Themas. Neben der Wissensvermittlung werden die Jugendlichen u. a. auf der emotionalen Ebene angesprochen, was höhere Präventionswirkungen zur Folge hat.
Für Schüler, Lehrer und Eltern stehen zusätzliche Informationsmaterialien der NRW Kampagne „stark statt breit“ zur Verfügung.
www.ginko-stiftung.de/FstMh/rubrik.aspx?M=2&Page=38 und www.stark-statt-breit.de

ginko Stiftung für Prävention
Kaiserstr. 90,
45468 Mülheim an der Ruhr
www.ginko-stiftung.de
Pressekontakt: Norbert Kathagen,
0049/0208/30069-44
E-Mail: 

Die ginko Stiftung für Prävention ist Träger der Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung in NRW und einer kombinierten Jugendberatungs- und Fachstelle für Suchtvorbeugung in Mülheim an der Ruhr.
Die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu unabhängigen und selbständigen Erwachsenen ist Hauptziel des Handelns der ginko Stiftung für Prävention. Die Entwicklung persönlicher Kompetenzen wie Konflikt-, Leistungs- und Belastungsfähigkeit, Kreativität und Durchhaltevermögen bieten die Grundlage für ein suchtfreies Leben. Die ginko Stiftung für Prävention trägt durch ihre Arbeit dazu bei, diese Kompetenzen zu entwickeln. Sie wird in der Familienbildung, Kindertagesstätten, Schulen, Betrieben, der beruflichen Aus- und Weiterbildung tätig, entwickelt Materialien und Konzepte und berät individuell

Neuer Informationsfilm „Palliativmedizin“

(openPR) – Deutsche Krebshilfe bringt kostenlose DVD heraus

Bonn (jt) – Die Palliativmedizin hat das Ziel, schwerstkranken Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt beizustehen, ihre Beschwerden zu lindern und sich um ihre seelischen und spirituellen Bedürfnisse zu kümmern. Doch noch immer ist diese besonders menschliche Form der Medizin nicht genügend bekannt. Die Deutsche Krebshilfe bietet daher nun in ihrer Reihe „Die blauen DVDs“ den neuen Patienten-Informationsfilm „Palliativmedizin“ an, der ab sofort kostenlos bestellt werden kann. Darin berichten betroffene Patienten von ihrem Umgang mit der Krebserkrankung und von der Lebensqualität, die sie durch die Behandlung auf einer Palliativstation wiedergewinnen konnten. Eine Expertenrunde liefert darüber hinaus weitere Informationen zum Thema Palliativmedizin. Kurze Filme zu den Themen Hilfen für Angehörige und Kommunikation zwischen Arzt und Patient sowie über die Deutsche Krebshilfe selbst runden das Angebot ab.

Manuela L. ist unheilbar krank. Sie hat Lungenkrebs. „Am Anfang war ich sehr verzweifelt. Ich weiß noch, das war im Sommer und ich fühlte mich so allein.“ So schildert sie die erste Zeit nach der Diagnosestellung. Jetzt ist Manuela Patientin auf der Station für Palliativmedizin im Dr. Mildred Scheel Haus in Köln. Hier werden ihre Medikamente neu eingestellt, so dass sie trotz ihrer schweren Erkrankung ein Leben ohne Schmerzen führen kann. Das Pflegepersonal ist für sie da und hört ihr zu. Den Tagesablauf kann die Betroffene selbst bestimmen, feste Essenszeiten gibt es nicht. Die Patienten auf der Palliativstation werden individuell betreut, um ihre Lebensqualität zu steigern und ihnen ein weitgehend normales Leben zu ermöglichen. Wenn möglich werden die Patienten auch wieder nach Hause entlassen und ambulant weiter betreut. 

„Palliativmedizin kümmert sich um Menschen mit weit fortgeschrittenen Erkrankungen, bei denen eine Aussicht auf Heilung nicht besteht, die eine begrenzte Lebenserwartung haben und für die das Hauptziel der Begleitung und Betreuung eine gute Lebensqualität ist,“ definiert Professor Dr. Friedemann Nauck, Direktor der Abteilung Palliativmedizin an der Georg-August-Universität Göttingen, diese noch relativ junge medizinische Fachdisziplin. Um die Angst vor der „Sackgasse“ Palliativmedizin abzubauen, sollten sich Patienten und Angehörige eine Palliativstation einfach einmal ansehen, rät Nauck. Und auch der von der Deutschen Krebshilfe herausgegebene Film soll dazu beitragen, den Menschen die Angst vor einer Palliativstation zu nehmen.

Die Deutsche Krebshilfe ist unter dem Motto „Helfen. Forschen. Informieren.“ tätig. Schon seit ihrer Gründung durch Frau Dr. Mildred Scheel im Jahr 1974 setzt sich die Organisation dafür ein, dass Betroffene und Angehörige umfassend über die Krankheit Krebs aufgeklärt werden. Ein wichtiges Anliegen der Deutschen Krebshilfe ist eine qualitätsgesicherte und flächendeckende palliativmedizinische Versorgung. Bereits im Jahr 1982 förderte die gemeinnützige Organisation an den Universitätskliniken zu Köln die Errichtung der ersten Station für Palliativmedizin in Deutschland.

Der Patienten-Informationsfilm „Palliativmedizin“ wurde im Auftrag der Deutschen Krebshilfe von TAKEPART media and science, Köln, produziert. Er ist als „Blaue DVD“ entweder zusammen mit der Broschüre „Palliativmedizin“ aus der Reihe „Die blauen Ratgeber“ oder einzeln kostenlos erhältlich bei der Deutschen Krebshilfe, Postfach 1467, 53004 Bonn. Ausschnitte aus der DVD stehen auch im Internet unter www.krebshilfe.de. Zum Thema Palliativmedizin hat die Deutsche Krebshilfe darüber hinaus ein Hörbuch mit dem Titel „Leben Sie wohl – Geschichte der Palliativmedizin in Deutschland“ herausgegeben, das ebenfalls kostenlos bestellt werden kann. Außerdem sind DVD-Ratgeber über Darmkrebs und Hodgkin Lymphome verfügbar. Weitere Filme zu den Themen Fatigue, Hautkrebs und Prostatakrebs sind zurzeit in Vorbereitung. Die Deutsche Krebshilfe finanziert ihre Aktivitäten ausschließlich aus Spendengeldern der Bevölkerung und kämpft als Bürgerbewegung bereits seit über 34 Jahren gegen den Krebs. Ihr Spendenkonto: 90 90 93 bei der Sparkasse KölnBonn. 

Palliativmedizin
Ziel der Palliativmedizin ist es, die Lebensqualität unheilbar kranker Menschen bis zuletzt zu erhalten. Dazu gehört die Bekämpfung von Schmerzen und anderer Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Atemnot oder Verwirrtheit. Auch psychische, soziale und spirituelle Anliegen rücken verstärkt in den Vordergrund. Die Bezeichnung „Palliativmedizin“ leitet sich vom lateinischen Wort „pallium“ (Mantel oder Umhang) ab und steht für Linderung, Schutz und Wärme. Die Deutsche Krebshilfe versteht sich als Wegbereiterin der Palliativmedizin in Deutschland: Mit insgesamt rund 60 Millionen Euro hat sie den Aufbau palliativmedizinischer Versorgungsstrukturen bislang maßgeblich unterstützt und die Aus- und Weiterbildung auf diesem Gebiet nachhaltig gefördert.

Neujahrslauf München am 1. Januar 2009

Der kulinarische Jahresendspurt mit Plätzchen, Lebkuchen und Weihnachtsessen ist vorbei. Um den guten Vorsätzen für das neue Jahr schon im alten Jahr treu zu werden, starten viele Läuferinnen und Läufer bei einem der zahlreichen Silvesterläufe.
Der Start – untermalt von der schon traditionellen Walzermusik – für ein sportliches Jahr 2009 fällt am 1. Januar um 12 Uhr im Hofgarten (Eingang Odeonsplatz, Höhe “Tambosi”): Beim Benefiz-Neujahrslauf in München werden besinnliche 7 Kilometer im Englischen Garten absolviert – ohne Hektik und Zeitnahme. So kann man auch etwaigen „Sünden“ des Silvesterabends wirkungsvoll begegnen.
Gelaufen wird für einen guten Zweck – die Initiative „Sport ohne Grenzen – gemeinsam gegen Hunger und Not“ wird mit der Hälfte der Startgelder unterstützt. Sport ohne Grenzen möchte dazu beitragen, die Welt ein bisschen lebenswerter zu gestalten und unterstützt Projekte in der dritten Welt.
Mitmachen kann jeder, der sich die 7 Kilometer laufend oder walkend zutraut. Die Strecke führt vom Hofgarten aus in den Englischen Garten, vorbei am Monopteros und am Chinesischen Turm. Der Kleinhesseloher See wird umrundet, bevor es wieder auf dem gleichen Parcours zurück zum Hofgarten geht. Im Ziel erwarten die Teilnehmer Getränke und Kuchen.
Online-Anmeldung bis einschließlich 29.12., Nachmeldung für Kurzentschlossene vor Ort ab 11 Uhr, solange Startunterlagen vorrätig.

Info beim Veranstalter:
Telefon 089-5460706
Internet www.neujahrslauf-muenchen.de

Die richtige Ernährung kann Krankheiten heilen

Schmelz-Hüttersdorf. Bei einer Autorenkonferenz sprachen die Autorinnen Sylvia Poth, Jessica Hund und Jutta Schütz über Gesundheitsthemen. 

Sylvia Poth sagt: „In meinem neuen Buch, das ich zusammen mit meiner Co-Autorin Jessica Hund schreibe, wollen wir den Menschen ein praktisches Gesundheitsbuch an die Hand geben, das zeigen soll, dass Gesundheit immer den Menschen als Ganzes betrifft. Wir wollen den Menschen ein neues Denken vermitteln und ihnen durch leicht anwendbare Beispiele zeigen, was sie selbst für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden tun können und wie sie ihr inneres Gleichgewicht wiederfinden können.
Körper, Geist und Seele sind eine Einheit. 
Dies lehrte schon Platon, den ich hier gerne zitieren möchte: „Die einzelnen Teile sollten nicht ohne Behandlung des Ganzen kuriert werden. Man darf nicht versuchen, den Körper ohne die Seele zu heilen. Wenn Kopf und Körper gesund sein sollen, muß zuerst die Seele geheilt werden. Lasse dich nicht dazu überreden, zuerst den Körper zu behandeln, bevor die Seele gesund ist.“

In diesem Zusammenhang kamen sie auch auf die Ernährung zu sprechen.
Jutta Schütz, die in ihrem Buch *Plötzlich Diabetes* über ein in Deutschland noch weitgehend unbekanntes Ernährungskonzept schreibt, erklärt: „Mit der richtigen Ernährung kann man sehr viel zu seiner Gesundheit beitragen. Sämtliche Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Rheuma, Gicht und Übergewicht haben ihre Ursachen meist in einer falschen Ernährung. Zu viele Kohlenhydrate, wie sie in Brot und Mehl enthalten sind, bringen den menschlichen Stoffwechsel durcheinander und können so ernsthaft krank machen. 
Als ich von meinem Arzt Diabetes diagnostiziert bekam, wollte ich mich damit nicht abfinden und stieß durch meine Recherchen auf ein völlig neuartiges Ernährungskonzept, welches an der Harward-Universität entwickelt wurde: Die so genannte LOGI-Diät. LOGI ist die Abkürzung für *Low Glycemic Index*, was auf Deutsch so viel wie *Niedriger Glykämischer Index* heißt, da es sich hierbei um eine kohlenhydratarme Ernährungsform handelt, deren Hauptbestandteile Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse und Öle sind. 
Indem ich mich nach dem LOGI.-Prinzip ernährte, habe ich es geschafft, meinen Diabetes zu besiegen und ohne Medikamente beschwerdenfrei zu leben. Mein Arzt konnte es kaum glauben.“

Jessica Hund führt aus: „Das Wissen, dass Nahrung Medizin sein kann, hat eine sehr alte Tradition. Schon seit 5000 Jahren ist im altindischen Ayurveda bekannt, dass man mit der richtigen Ernährung, die jedoch auf die Konstitution des Menschen abgestimmt sein muss, zu innerer Harmonie und einem ausgeglichenen Kräfteverhältnis im Körper gelangen kann. Krankheiten, die auf ein Kräfteungleichgewicht zurückgehen, können auf diese Weise geheilt bzw. vorgebeugt werden. 
Ein bekanntes Beispiel aus unserem Kulturkreis ist die Ernährungslehre der Hildegard von Bingen, die im 12 Jahrhundert von der heilenden Wirkung bestimmter Speisen schrieb und manche Nahrungsmittel sogar als Medizin gegen bestimmte Krankheiten einsetzte.“

Einige allgemeine Richtlinien zu einer guten und gesunden Ernährung geben die drei Autorinnen abschließend mit auf den Weg:
Man sollte frische Nahrungsmittel bevorzugen, da in diesen noch ausreichend Leben steckt. 
Weiter ist es wichtig, auf sein Körpergefühl zu hören, denn der Körper weiß, welche Lebensmittel ihm gut tun und wann er satt ist. 
Man sollte nie im Stress essen und seine Nahrung herunterschlingen, denn dies überlastet die Verdauung und kann zu erheblichen Magen-Darm-Beschwerden führen. 
Man sollte sich daher stets ausreichend Zeit zum Essen nehmen und dieses ganz bewusst genießen, denn dann ist es viel bekömmlicher und ein Fest für alle Sinne.